Workshop 1
Wenn ein nahestehender Mensch im Chaos lebt
Verstehen, einordnen und mit der eigenen Belastung in Kontakt kommen
Der erste Workshop vermittelt grundlegendes Wissen über pathologisches Horten, Vermüllung und Verwahrlosung sowie deren mögliche Ursachen und Auswirkungen. Gemeinsam betrachten wir psychische, soziale und biografische Zusammenhänge und schaffen Raum für ein tieferes Verständnis der Situation.
Ebenso wichtig ist der Blick auf die Angehörigen selbst. Welche Belastungen entstehen über die Zeit? Welche Gefühle begleiten den Umgang mit einem nahestehenden Menschen? In einem achtsamen Rahmen erhalten Sie die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, die eigene Situation zu reflektieren und erste Impulse zur Stabilisierung und Selbstfürsorge mitzunehmen.
Workshop 2
Wenn Unterstützung zur Herausforderung wird
Beziehung gestalten, Grenzen wahren und hilfreiche Kommunikation entwickeln
Unterstützen zu wollen und dennoch immer wieder an Grenzen zu stoßen, gehört für viele Angehörige zum Alltag. Gut gemeinte Hilfe kann unbeabsichtigt zu Konflikten führen oder die Beziehung zusätzlich belasten.
Dieser Workshop beschäftigt wir uns mit den Dynamiken zwischen Fürsorge, Verantwortung und Autonomie. Sie erhalten Impulse für eine beziehungsorientierte Kommunikation, reflektierte den Umgang und lernen Möglichkeiten kennen, wie Unterstützung gelingen kann, ohne Druck auszuüben oder sich selbst aus dem Blick zu verlieren.
Auch in diesem Workshop stehen Austausch, Selbstreflexion und achtsamkeitbasierte Übungen zur Nervensystemregulation im Mittelpunkt, damit Sie gestärkt und mit neuen Handlungsmöglichkeiten in Ihren Alltag zurückkehren können.